Sonntag, 15. April 2018

Die anderen Mädchen - Sarah Graves


Moin ihr Lieben,

in letzter Zeit war es ein wenig ruhiger auf meinem Blog, da ich durch eine akute Leseflaute und einem größeren Bauvorhaben einfach nicht dazu gekommen bin ein Buch zu beenden und somit konnte ich auch keine neue Rezension online stellen. Ich wollte wenigstens meine Rezensionsexemplare reduzieren und habe daher immer mal wieder ein paar Seiten in Die anderen Mädchen von Sarah Graves gelesen.

Inhalt

Die Polizistin Lizzy Snow ist vor wenigen Monaten aus der Metropole Boston in die Provinz von Maine, nach Bearkill gezogen um nach ihrer vermissten Nichte zu suchen. Als die vierzehnjährige Tara Whiley wiedereinmal verschwindet ist es Lizzys Aufgabe die Suche zu koordinieren. Die Situation spitzt sich zu, als ein verurteilter Vergewaltiger, der jahrelang Frauen in seinem Keller gefangen gehalten hat, aus der Klinik entkommt und es Anzeichen gibt, dass eine Verbindung zu der Vermissten Tara besteht.
Da die wenigen verfügbaren Einsatzkräfte in der Kleinstadt durch einen Waldbrand alle Hände voll mit der Bekämpfung der Flammen zu tun haben, steht Lizzy ziemlich alleine mit den Ermittlungen dar und muss sich mit der verschwiegenen Mutter und einer mysteriösen Tipgeberin herum ärgern, die letztlich auch noch verschwindet.

Fazit

Leider konnte mich das Buch so gar nicht überzeugen. In der ersten Hälfte des Buches haben mich die vielen Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit 15 Jahre früher verwirrt, in denen auch noch die erzählende Figur gewechselt wurden und die Sprünge im Text nicht klar durch die Gestaltung des Textes gekennzeichnet wurden. Auch waren es für mich auch einfach zu viele separate Bestandteile in der Geschichte, die nicht so richtig ineinander griffen - die Geschichte rund um den Vergewaltiger, das verschwundene Mädchen Tara, der Waldbrand, die Suche nach der Nichte und dann noch ein ganz verwirrendes Liebesleben von Lizzy Snow.
Generell war mir Lizzy  Snow auch von Anfang an als Figur unsympathisch durch ihre distanzierte, ein wenig arrogante Art gegenüber den Kleinstadtbewohnern. Die Figuren waren im allgemeinen sehr simpel beschrieben ohne deutliche Aspekte, die sie individuell ausmachten und eine Verbindung zum Leser entstehen liesen.
Aus diesen Gründen kann ich das Buch leider gar nicht weiter empfehlen.

Viel Spaß beim Schmökern!


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