Dienstag, 27. März 2018

Tod in der Kaisergruft - Beate Maxian


Moin ihr Lieben,

aktuell gebe ich mich mal wieder ausgiebig meiner Vorliebe für Thriller und Krimis hin und habe erstmals einen Krimi gelesen, der in unserem schönen Nachbarland Österreich, genauer in Wien, spielt.

Inhalt

Ein sonniger, heißer Augusttag in Wien, mitten in der Woche. Durch das Sommerloch ist alles ein wenig entschleunigt, für die Journalistin Sarah Pauli gibt es wenig Interessantes, das sie im Wiener Boten berichten kann. Dann verbreitet sich plötzlich die Meldung von einer Geiselnahme in der Kaisergruft. Es wird ein IS-Attentat vermutet. Die Situation eskaliert und zwei Geiseln und der Täter sterben, darunter eine Wiener Modezarin.
Die Reporterin Sarah Pauli nutzt ihre guten  Kontakten zur Politik und ihr hohes Einfühlungsvermögen um der Geschichte auf die Spur zu kommen und recherchiert sorgfältig die einzelnen Details um eine überraschende Geschichte zu entdecken und zu klären in welcher Beziehung die bekannte Modefrau aus altem Adel zu einem arbeitslosen Vorbestraften Anfang zwanzig? Wieso liegt ein Totenkopf auf einem der Särge?

Fazit

Meine ehrliche Meinung: kein schlechtes Buch, aber auch kein Must-Read. Die gesamte Story ist gut durchdacht, nicht vorhersehbar und der Schreibstil liest sich flüssig. Mir persönlich hat auch das realistische Vorgehen der Hauptfigur gefallen, die mit der zurückhaltenden Art der Wiener schnell ans Ziel gekommen ist ohne Tricks oder Rambo-Aktionen. Ein wenig enttäuscht hat mich, dass Titel und Klappentext eine eher andere Story erwarten ließen als es letztendlich der Fall war. Die Kaisergruft und die Modezarin stellen eher Nebenschauplätze dar als wirklicher Bestandteil der Geschichte zu sein. Tod in der Kaisergruft ist mittlerweile der achte Teil der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian, kann aber ohne Kenntniss der Vorgänger gelesen werden. Da ich die anderen Bücher nicht kenne, kann ich nur vermuten, dass Fans dieser Reihe auf ihre Kosten kommen und ein tolles Lesevergnügen genießen dürfen. Alle anderen Krimifans machen auch keinen Fehler, wenn sie sich für das Buch entscheiden, aber verpassen auch keinen ganz großen Roman, wenn sie es sein lassen.

Viel Spaß beim Lesen!


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