Freitag, 23. März 2018

Schweige nun still - Emily Elgar


Moin ihr Lieben,

heute habe ich eine Rezension zu einem Buch für euch, dass so ganz anders war, als ich es erwartet habe.

Inhalt

Alice Marlowe arbeitet als Intensivschwester in einem Krankenhaus und fühlt sich ihren Patienten besonders verbunden, im besonderen zu ihrem Patient Frank Ashcroft, der nach einem Schlaganfall bewegungsunfähig bei ihr auf der Station liegt. Die Ärzte gehen davon aus, dass er im Wachkoma liegt, aber Alice geht davon aus, dass er alles mitbekommt. Mit dieser Vermutung liegt sie auch genau richtig. Frank leidet am Locked-In-Syndrom und bekommt alles, was auf der Station passiert mit. Als Cassie Jensen nach einem Unfall als neue Patientin eingeliefert wird erfährt er mit der Zeit viele Details, wie es zu dem Unfall gekommen ist und wer der Täter war. Leider kann er es niemandem mitteilen.
Fazit
Trotz der recht knappen Inhaltsangabe ist das Buch wirklich zu empfehlen. Allerdings würde ich es nicht als Psychothriller bezeichnen, wie der Goldmann-Verlag es auf dem Cover ankündigt, sondern eher als ein Schicksalsroman, da alle drei Hauptfiguren ihre eigenen Probleme zu verarbeiten haben, auf der Station 9B zusammentreffen und sich ihre Schicksale kurzzeitig miteinander verknüpfen. Die Geschichte wird abwechselt aus den Blickwinkeln von Alice, Frank und Cassie erzählt, wobei letztere aus der Zeit vor dem Unfall berichtet. Emily Elgar hat eine mitreisende Geschichte geschrieben, der man gerne folgt und mit den Figuren mitfühlt und mitfiebert, allerdings fehlt mir für einen Psychothriller der Spannungs-/Gruselaspekt. Auch findet keine direkte Ermittlung durch die Polizei statt. Daher eine Empfehlung für Leute, die gerne Romane über persönliche Schicksale lesen und weniger für echte Thrillermaniacs.

Viel Spaß beim Schmökern!

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