Sonntag, 4. Februar 2018

Die Sandwitwe - Derek Meister


Moin ihr Lieben,

auch wenn ich mir wirklich fest vorgenommen habe in 2018 meinen SUB endlich deutlich zu reduzieren (220 Bücher ist WIRKLICH zu viel), aber ich musste mir einfach den zweiten Teil der Jansen-Henning-Reihe kaufen.

Inhalt

Drei Monate ist es her, seit der Jungfrauenmacher in Valandsiel sein Unwesen getrieben hat und so langsam ist der Alltag wieder eingekehrt. Knut Jansen widmet sich wieder den Falschparkern und kleinen Streitigkeiten und Helen Henning kümmert sich um ihre Erbschaft und versucht wieder heimisch zu werden. Alles könnte so schön sein, wenn nicht spät abends ein Notruf herein gekommen wäre und einen Mord gemeldet hätte. Robert Jäger, ein Mann der in Valandsiel aufwuchs und mit seiner Familie dort geblieben ist, wurde überfallen, als er sich mit seiner Geliebten in einem Ferienhaus getroffen hatte. Dabei wurde er erst betäubt und anschließend mittels Sand ermordet.
Wenn das nicht genug wäre, verschwindet auch noch die angesehene Architektin Anneke Goldmann spurlos aus ihrem Valandsieler Büro. Das bewerte Team aus Knut Jansen, Helen Henning und Johann Maas begeben sich erneut auf eine aufwendige Jagd nach einem Mörder, der es ihnen alles andere als leicht macht, da die ganze Geschichte bereits 25 Jahre zurück liegt.

Zusätzlich wird Helen von ihrer Vergangenheit aus den Staaten eingeholt und muss auch hier einige kritische Situationen meistern und dabei das eine oder andere Gesetz zu ihrem eigenen Schutz überschreiten. Zum Glück findet sie auch in dieser Angelegenheit in Knut Jansen eine guten Freund zur Unterstützung.

Fazit

Das Buch hat absolut gehalten, was die anderen beiden Bücher bereits versprochen haben. Eine spannungsreiche, unvorhersehbare Geschichte mit überraschenden Wendungen. Dabei erfährt man dieses Mal mehr davon, wie Helen ihr Bein verloren hat und in wie weit ihr Ex-Verlobter damit drin hing. Auch welche Ängste sie so weit von Seattle entfernt immer wieder verspürt und ihr alltägliches Handeln bestimmt. Es fällt auch auf, das Knut Henning durch seine erste Mordermittlung erwachsener geworden ist und im neuen Fall mehr wie ein richtiger Polizist agiert als ein kleiner Junge, der Räuber und Gendarm spielt. Auch reagiert er gefasster auf den Anblick der Opfer.

Ich habe das Buch nur so verschlungen und kann es einfach jedem empfehlen, der es mag nicht von Anfang an zu wissen, wer der Täter ist und auch in Thrillern nicht auf charmante, charakterstarke Figuren verzichten möchte. Ideale Lektüre für nasse, kalte Wintertage.

 Viel Spaß beim Schmökern!

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