Mittwoch, 31. Januar 2018

Der Fluch von Pendle Hill - Oscar de Muriel


Moin ihr Lieben

heute habe ich mal wieder einen historischen Kriminalroman für euch, der auch eine kleine Geistergeschichte enthält. Es handelt sich dabei um den zweiten Fall für Frey und McGray.

Inhalt

Mitten in der Neujahrsnacht werden die beiden Inspectors Frey und McGray vom schottischen CID zu einem dringenden Fall in die Irrenanstalt gerufen. Nachdem ein adliger Patient eine Krankenschwester ermordet hatte, ist ihm die Flucht aus der Anstalt gelungen. Dabei besteht die große Gefahr, dass er noch weitere Morde begehen wird. Wenn dies nicht schon reichen würde, besteht für McGray ein persönliches Interesse daran den Täter zu finden. Seit mehreren Jahren ist seine jüngere Schwester ebenfalls Patientin dieser Einrichtung und hat seit Jahren kein Wort mehr gesprochen - bis auf eine kleine Unterhaltung mit Lord Ardglass. Die turbulente Jagd führt die beiden ungleichen Ermittler vom schottischen Edinbugh ins englische Lancaster. Hier verdichten sich die Vermutungen, dass die gesamte Angelegenheit mit Hexerei und schwarzer Magie in Verbindung steht und viele Generationen der Familie Ardglass zurückreicht, bis zur Zeit der Hexenverfolgungen.

Fazit

Nach einem wirklich schwierigen Anfang hat sich das Buch doch noch entwickelt, allerdings konnte es mich insgesamt nicht von sich überzeugen. Es ist definitiv ratsam zunächst den ersten Teil der Reihe gelesen zu haben, da sich etwa die ersten 150 Seiten indirekt immer wieder auf die Geschehnisse aus dem ersten Teil beziehen. Da ich mit dieses Buch so gelesen habe, fiel es mir echt schwer in die Geschichte reinzufinden.
Abgesehen davon, war ich aber auch sehr von den beiden sehr eigenwilligen Charakteren von Frey und McGray irritiert. Es ist zwar nicht ungewöhnlich, dass sich Ermittler ein wenig ärgern und auch aneinandergeraten, aber diese beiden verzichten gänzlich auf jeglichen Respekt gegenüber dem anderen. Besonders schlimm ist dies bei McGray, der sich auch Zeugen gegenüber mehr als ungehobelt  benimmt.
Für mich war die ganze Geschichte nicht richtig rund. Die beiden Ermittler ermitteln irgendwie nicht richtig, sondern finden mehr zufällig die richtigen Spuren, tappen dabei aber von einer Falle in die nächste und sind die meiste Zeit damit beschäftigt wieder auf die Beine zu kommen. Das Finale war dann ein riesiges Feuerwerk an verschiedenen Tricks, Kniffen und Täuschungen, die man als Leser zwar nicht komplett durchschaut hat, aber auch nicht überrascht war, als die Auflösung kam. Für mich leider keine Leseempfehlung.

Viel Spaß beim Schmökern!

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