Freitag, 27. Oktober 2017

Die Spur der Bücher - Kai Meyer


Moin ihr Lieben,

da sich mehrere auf meinem Instagram-Account eine Rezension gewünscht haben, habe ich mich heute doch noch hingesetzt und eine geschrieben. Mir macht es nichts aus klar zu schreiben, wenn mir ein Buch nicht gefallen hat und wieso nicht, aber bei diesem Buch wäre es nicht gerechtfertigt gewesen. Was ich damit meine könnt ihr in meinem Fazit lesen.

Inhalt

Am Anfang des Buches versucht Mercy Amberdale mit ihren Freunden ein ganz besonderes Buch einer Reihe zu stehlen. Die Besitzerin des Buches ist aber eine mächtige Bibliomantin und nutzt auf gekonnte Weise die Magie der Bücher um ihren Schatz zu hüten. Bei diesem Einbruch geht einiges schief und ohne die Hilfe einer maskierten Frau wäre keiner wieder nach Hause gekommen. 

Die Gruppe zerschlägt sich nach dieser Sache und Mercy schwört der Bibliomantik und den Büchern bis zu einem bestimmten Punkt ab. Ihre Kenntnisse und Kontakte nutzt sie weiterhin, indem sie auf konventionellem Weg seltene Bücher für Auftraggeber besorgt. Als aber ein früherer benachbarter Buchhändler in seinem Laden verbrannt wird, ohne dass das Inventar beschädigt wird, und die Schwester ihres früheren Freundes Philander spurlos verschwindet, kommt Mercy der Magie wieder unausweichlich nahe. Auf ihrer Suche muss sie sich vor einem bedeckt lebenden Autor, seinem Cousin, Kopfgeldjägern der Adamitischen Akademie und weiteren mächtigen Personen in Acht nehmen. Dabei erfährt sie aber nicht nur, wer hinter dem Verschwinden der Schwester steckt, sondern auch einiges über sich selber und ihre leibliche Familie.

Fazit

Das Fazit fällt mir wirklich schwer. Wenn ich ehrlich bin, hat mich das Buch nicht vom Hocker gehauen und ich werde wahrscheinlich die Fortsetzungen nicht lesen. Die Story war für mich zu vorhersehbar und zu seicht von der Story. ABER: Die Spur der Bücher gehört zu den Jugendbüchern und ist daher auch auf eine ganz bestimmte Zielgruppe und zu der gehöre ich seit längerem einfach nicht mehr. Daher selber schuld, wenn es MIR nicht 100% zugesagt hat. Bevor mich aber einige jetzt steinigen wollen, schlecht fand ich das Buch aber auch nicht. Mit 14 - also als Teil der Zielgruppe - fand ich Kai Meyer wirklich toll und fühlte mich jetzt beim Lesen ein wenig in die Zeit zurückversetzt. Sein Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Idee die Magie von Büchern, von denen wahrscheinlich jeder überzeugt ist, mal ein wenig größer zu gestalten und eine ganze Gesellschaft darum zu bauen ist wirklich toll. Außerdem ist Spannung, Freundschaft und viel Gefühl enthalten. Also alles was ein gutes Buch brauch. Ich spreche daher heute einen Lesetip für alle U16 aus und alle die immer schon dem Genre treu geblieben sind.

Viel Spaß beim Schmökern!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen