Donnerstag, 21. September 2017

Liebe zwischen den Zeilen - Veronica Henry


Moin ihr Lieben,

manchmal braucht man einfach Bücher fürs Herz ohne viel Dramatik oder literarischen Tiefgang. Einfach einen Schatz zum entspannen und träumen. Was könnte es da besseres geben als ein Buch, dass sich zusätzlich noch rund um eine kleine Buchhandlung dreht.

Inhalt

Mit Anfang zwanzig steht Julius Nightingale als alleinerziehender Vater mit seiner kleinen Tochter Emilia ganz alleine da. Bisher hatte sich sein ganzes Leben ausschließlich um Bücher gedreht. Um den Lebensunterhalt für seine kleine Familie zu sichern beschließt er in einem kleinem Städtchen in der Nähe von Oxford eine kleine Buchhandlung zu eröffnen. Mit seinem einfühlsamen Charakter und seinem unbegrenzten Wissen über Literatur wird sein Geschäft ein voller Erfolg und beliebter Anlaufpunkt für viele Bewohner der Stadt.
Dreißig Jahre später erbt Emilia die kleine Buchhandlung, nachdem ihr Vater schwer erkrankte und verstarb. Obwohl sie die Leidenschaft zu Büchern mit ihrem Vater teilt hat sie keine Ahnung von seinem Geschäft. Die letzten Jahre ist sie durch die Welt gereist und hat ihr Leben genossen. Zu ihrem Erschrecken hat Julius den Finanzen keine Aufmerksam geschenkt und Emilia steht nun vor der schwierigen Entscheidung, ob sie die Buchhandlung einfach schließen soll oder sich der Aufgabe stellen soll das Familiengeschäft wieder auf Vordermann zu bringen.
Zum Glück steht sie nicht alleine vor den Problemen. Viele Stammkunden sind mittlerweile zu Freunden geworden und unterstützen Emilia tatkräftig, auch wenn sie selber mit Problemen des Lebens zu kämpfen haben. Vom einfachen Handwerker bis zur Gutsbesitzerin bringen alle ihre Ideen und Fähigkeiten ein um den Lebenstraum ihres Freundes am Leben zu halten.

Fazit

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Das Buch vermittelt dem Leser genau das Gefühl, das die meisten von uns Bücherwürmern empfinden, wenn sie lesen oder an Bücher denken. Es zeigt, wie ein Hobby verschiedene Gesellschaftsschichten miteinander verbinden kann ohne Vorurteile und wie neue Freundschaften entstehen können.
Der Schreibstil an sich hat mir auch gut gefallen. Die Geschichte liest sich fast von selbst, allerdings hat mir der Aufbau der Geschichte weniger gefallen. Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht, dass die Buchhandlung und seine Geschichte im Mittelpunkt stehen würde, aber Veronica Henry hat sie eher als Ausgangspunkt genommen um die Schicksale einzelner Kunden/Freunde von Julius und Emilia zu erzählen. Für meinen Geschmack waren es einfach zu viele parallel erzählte Geschichten. Mich hat es ein bisschen frustriert, wenn an einem entscheidenden Punkt unterbrochen wurde und erst einmal der Plot von zwei anderen Figuren eingeschoben wurde.
Trotzdem bekommt das Buch eine Leseempfehlung von mir. Ideal für den Strand bzw. mittlerweile den gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa, wenn man einfach mal nur entspannen will mit einem netten Buch.

Viel Spaß beim Schmökern!

Leseprobe

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