Mittwoch, 19. Juli 2017

Schwarzer Mond über Soho - Ben Aaronovitch


Moin ihr Lieben,

mittlerweile habe ich auch den zweiten Teil der Peter-Grant-Reihe abgeschlossen und muss sagen, dass die Reihe sich gut entwickelt und der Leser durch die vielen Infos aus dem ersten Teil sich besser in die Geschichte rein findet.

Im Stadtteil Soho sterben wiederholt Jazzmusiker eines unerwarteten Todes innerhalb von 24 Stunden nach ihrem letzten Auftritt. Da sich keine Todesursachen feststellen lassen, wird Peter zu dem Fall hinzugezogen und er muss erkennen, dass die Spur von Opfern sich bis zum zweiten Weltkrieg zurück erstreckt. Einer Hochphase der Londoner Jazz-Szene. Zudem muss Peter ebenfalls feststellen, dass sein Vater ebenfalls zu wenigen Opfern zählt, die den Tätern noch einmal entkommen sind. Parallel muss er im Fall der "Männerfresserin" weiter ermitteln und erfährt mehr über verstörende Experimente, magische Geheimbünde und  der Geschichte der Magie. Zusätzlich wird er auch noch durch attraktive Jazz-Groupies abgelenkt, so dass er nicht erkennt wie nah er den Mördern bereits gekommen ist.

Im zweiten Teil nimmt die Story rund um Peter Grant und die Sonderabteilung der Londoner Polizei richtig Fahrt auf. Aaronovitch schreibt zwar immer noch sehr detailreich und schmückt weiterhin die Nebenhandlung gerne aus, aber dieses mal konzentriert er sich doch vermehrt auf die Ermittlungen des einen Falles. Der Leser erfährt auch in diesem Band wieder einiges über London und seine Geschichte, vor allem von seiner Jazzkultur. Da Grants Vater ja eine (fast) erfolgreiche Jazzlegende ist, erhält man auch weitere Einblicke in seine Vergangenheit.

Ein absolutes Must-Read für diejenigen, die den ersten Teil verschlungen haben und für die, die sich noch unsicher sind. Die Reihe ist besonders in ihrem Stil und daher bestimmt nichts für jeden. Alle, die sich durch den ersten Teil gequält haben können sich ruhigen Gewissens anderen Geschichten widmen.

Viel Spaß beim Schmökern!

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