Mittwoch, 10. Mai 2017

Fette Fee - Claudia Brendler

Moin Bücherfreunde,

dieses mal habe ich mich von dem kreativen, ungewöhnlichen Aufmachung des Covers überzeugen lassen, obwohl ich vom Klappentext nicht 100%ig überzeugt war.

Claudia Brendler erzählt in diesem Roman von der nicht mehr ganz so jungen Comedian Jill G., deren Karriere in Berlin gescheitert ist und die nun für einen letzten Versuch nach Köln geht. Da sie absolut pleite ist zieht sie bei ihrem Exfreund ein und sieht sich mit seiner übergewichtigen fünfzehnjährigen Tochter konfrontiert, die ebenfalls erst vor Kurzem bei im eingezogen ist.Anfänglich kommen beide nicht besonders gut miteinander aus, aber als Jill in der Schule für Felicias Mutter gehalten wird und diese das nicht aufklärt beginnt eine etwas andere Freundschaft, die  vor allem durch die gemeinsame Leidenschaft fürs Schreiben immer enger wird und das Leben von beiden verändert.


Dieses mal fällt mir die Bewertung diese Buches richtig schwer. Ich kann ganz ehrlich sagen, dass ich es nicht nochmal lesen würde und auch nicht weis, ob ich der Autorin nochmal eine Chance geben würde. Das liegt aber nicht daran, dass das Buch schlecht ist, denn das ist es nicht. Die Figuren sind gut gestaltet und die Geschichte auch sehr gut aufgebaut. Nicht zu langatmig aber auch nicht zu kurz gefasst. Eigentlich genau richtig. Aber irgendwie hat es mich nicht gepackt. Ich gebe jedem Buch eine Chance und lege es für gewöhnlich nicht sofort wieder weg, wenn mich die ersten zwei Kapitel nicht sofort gefesselt haben. Dieses mal war ich aber kurz davor, bevor die Geschichte doch noch die Kurve bekommen hat.  
Letztlich hat es mir doch noch irgendwie gefallen und bereue es nicht, es gelesen zu haben. Eine Leseempfehlung lässt sich daher aber auch schwer aussprechen. Mit seinen knapp 290 Seiten hat es aber einen Umfang bei dem sich jeder selbst eine Meinung bilden kann. 

Viel Spaß beim Schmökern!




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