Freitag, 12. Mai 2017

#5 Tippen oder Blättern


Moin ihr Lieben,

beim Thema ebooks gehen die Meinungen ja stark auseinander, aber so ganz kann man ihm sich nicht entziehen. Lange Zeit habe ich mich total versperrt und wollte damit nichts zu tun haben, schließlich starrt man eh schon die meiste Zeit des Tages auf irgendeinen Bildschirm - Handy, PC und Fernsehen. Wieso also auch noch beim Lesen?

Vor gut zwei Jahren haben sich dann mehrere meiner besten Freunde ihre Reader zugelegt und waren davon so begeistert, dass sie es irgendwie geschafft haben doch noch meine Neugier zu wecken und ich habe mir meinen Reader gebraucht besorgt. Der erste Schritt war getan - und dabei blieb es dann auch erst einmal. Seit geschlagenen 18 Monaten lag das Gerät schließlich bei mir herum und wurde nur einmal kurz von meiner Mutter ausgeliehen.
Über den 1. Mai habe ich mich dann doch mal dazu überwunden ihn wieder aus dem Regal zu holen, mir ein Buch aus der Onleihe auszuleihen und es zu lesen um mir endlich eine bessere Meinung dazu zu bilden. Ich habe schon oft gelesen, dass Skeptiker es getestet haben und seit dem immer mehr digital lesen.

Die vielen Vorteile des Readers waren mir schon lange klar und ich habe sie nie bestritten.
  1. Wenn man viel unterwegs liest ist ein Reader wesentlich praktischer in der Tasche unterzubringen als ein dickes Buch.
  2. Er hält sich auch besser beim lesen in der Hand auf Grund seines geringeren Gewichts.
  3. Im Urlaub bleibt ebenfalls mehr Platz im Koffer für anderes frei.
  4. Durch die Beleuchtung ist man zudem unabhängiger von den Lichtverhältnissen.
Die Liste lässt sich wahrscheinlich noch um so manchen Punkt verlängern, aber das würde jetzt zu weit führen.
Mein Fazit nach dem langen Wochenende? Ich weis es immer noch nicht so richtig. Den oben genannten Punkten muss ich zustimmen. Und es war auch praktisch mir ein Buch außerhalb der Öffnungszeiten ausleihen zu können.

Ihr hört wahrscheinlich schon mein Aber.

Aber mir haben doch auch einfach ein paar Sachen gefehlt. Zum Beispiel meinen Lesefortschritt an der Menge noch zu lesender Seiten zu erkennen und nicht nur an einer kleinen Zahl am unteren Rand des Readers. Ebenso das Umblättern selbst, auch wenn es noch so banal klingt. Ein Punkt, der bei meinem Test zwar außer Acht gelassen wird, ist auch, dass ich mir meine Schätze auch gerne im Regal anschaue, wenn ich sie mir gekauft habe. Ebenso dass stöbern in Buchhandlungen ist doch ein wunderbares Erlebnis.
Den leidenschaftlichen eBook-Fans von euch kann ich aber versichern, dass ich es nicht bei dem einen Versuch belassen werde, sondern meinen Reader mit in den nächsten Urlaub nehmen werde.

Bevor das ganze jetzt total ausartet - was es irgendwie eh schon ist - würde ich nun gerne wissen welcher Meinung ihr seid. Hab ihr einen eBook-Reader und nutzt ihr den auch? Oder kommt euch sowas gar nicht in die Tüte, da die schon randvoll mit gedruckten Büchern ist?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!


Kommentare:

  1. Hey, meine Meinung zu ebookreadern hast du ja bei nixzulesen auch schon entdeckt. Ich finde die pro argumente überwiegen klar den contra argumenten. Bei einem Papierbuch schaue ich auch oft wieviel ich noch zu lesen habe, aber ich weiss eigentlich gar nicht weshalb. Ist das Buch gut, ist die Seitenzahl ja eigentlich egal.

    Bis bald und viele Grüsse
    Maraike

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    1. Moin Maraike,

      vielen Dank für deinen ehrlichen Kommentar.
      Beim Schreiben des Posts, hab ich mir viele Gedanken gemacht über Pro und Contra beider "Buchvarianten" und total sachlich betrachtet überwiegen die Vorteile bei eBookreadern. Es macht wirklich keinen richtigen Sinn darauf zu schauen, wie viele Seiten noch bis zum Ende übrig sind, genauso wenig wie das Cover gestaltet ist, der Inhalt bleibt gleich.
      Ich habe mit dem Beispiel versucht auszudrücken, dass für die Papierausgaben eher emotionale Aspekte sprechen und die müssen ja nicht unbedingt Sinn machen.

      Bis bald und liebe Grüße

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